Prof. Dr. Claus Hipp zur Podiumsdiskussion im FLG

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Vater von fünf Kindern, bekannt als Nahrungsmittel- und Babykosthersteller, bekennender und praktizierender Katholik, freischaffender Künstler, ausgebildeter Maler, renommierter Musiker (Oboe und Englisch Horn), internationale Erfolge im Sprung- und Militaryreiten, Pferdezucht, Ökomanager des Jahres 1997, Vizepräsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Professor für nichtgegenständliche Malerei in Bozen, Professor an der staatlichen Kunstakademie Tiflis in Georgien, Deutscher Gründerpreis 2005, 13 Jahre Schirmherr der Münchner Tafel e.V., 2007 vom Bundesminister Gabriel in die Naturallianz zum Schutz der biologischen Vielfalt berufen, 2008 Ernennung zum Honorarkonsul durch den georgischen Präsidenten, Vorstand der Deutschen Wirtschaftsvereinigung Georgien, Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und des Bayerischen Verdienstordens und weitere Auszeichnungen ...

Prof. Hipp stellte bei seinem Besuch Anfang Dezember 2009 in einem Referat und anschließender Diskussion mit Schülern aus der Oberstufe seine Sicht von wichtigen Werten in unserer Gesellschaft vor. Hier einige Inhalte: Die soziale Marktwirtschaft wird durch soziale Komponenten, wie die Unterstützung von Opel, eingeschränkt. Mittlerweile sind wieder Tendenzen zur Planwirtschaft gegeben. Bei kleinen Unternehmen kommt der Konkursverwalter, bei großen der Wirtschaftsminister – das ist ungerecht! Der Egoismus rückt in den Vordergrund auf Kosten der Allgemeinheit, ein wichtiger Grund für die Krisen. Einzelinteressen werden durch zu viele Gesetze reglementiert. Das bereitet der Wirtschaft mehr Probleme als die Abgabenbelastung. Manager, die viel Geld verdienen, müssten für weitreichende Schäden haften. Der Staat muss sich auch mehr um die Jugendlichen kümmern. An die Schüler gerichtet betont Herr Hipp, dass gute, anständige Umgangsformen generell und im Wirtschaftsleben neben einem Basiswissen (gegen mehr Stoff in der Schule, gegen mehr kurzfristiges Wissen), neue Ideen einbringen, Maß halten und Tapferkeit zeigen (z.B. sich gegen den Zeitgeist zur Wehr setzen) ganz wichtige Forderungen sind. Es solle im Leben ein Gleichgewicht in den Bereichen Freizeit-Arbeit-Familie herrschen.

Herr Hipp gab den Schülern Tipps, worauf er als Unternehmer bei Einstellungsgesprächen achtet. Seine Meinung soll man auf anständige Weise sagen und immer nach dem Gewissen handeln. Eine (Schul-)Ausbildung ist schön, aber gebildet sein ist viel wichtiger. Deshalb fragt er was man noch außer der Schule gemacht hat wie Sport treiben, Musik spielen, ein ehrenamtliches Engagement wie die Arbeit in sozialen Bereichen und anderen Interessen zeigen. Wichtig ist auch das äußere Erscheinungsbild, eine grundsätzliche Offenheit anderen gegenüber und nicht kuschen oder sich provozieren lassen. Aber das Wertvollste für den Menschen ist der Glaube. Das hat auch etwas mit Demut zu tun. Mit dem Glauben kommt man im Leben damit besser zu Recht, was er beispielsweise bei einem Erpressungsversuch gegen sein Unternehmen erlebt hat. Im Glauben hat er als Katholik immer wieder Kraft und Stärke gefunden.


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